Merely Thinking

Archiv für die Kategorie „Musik“

3. September 2010

Röyksopp – The Drug

Freitag, 3. September 2010

Derbes Video zu Röyksopps “The Drug”, erste Single aus dem kommenden Album “Senior”. Drei Mädels in Achtziger-Retro-Schick laufen durch eine postapokalyptische Stadtlandschaft – der Clip ist passend “Etter Oprøret”, nach dem Aufstand, benannt. Allerlei Unappetitliches gibt es dann auch zu sehen: Kaputte Menschen, einen halbverwesten Schafskopf und einen Hund, der einen menschlichen Schädel ausleckt.

Der Track selbst hingegen schürt die Vorfreude auf “Senior”, das vierte Album der Norweger. Atmosphärisch, mit einem Hauch Düsternis und flockigen Beats ausgestattet, könnte das tatsächlich der Vorbote eines guten Albums sein.

(Via UVMann.)

3. September 2010

Sensual. 001

Freitag, 3. September 2010

Ambient ist ja sonst nicht so mein Ding, aber wenns in die Richtung von Sensual. geht und mit derart artsy Visuals verpackt ist: Prima. (Via Stepcamera.)

1. September 2010

Mit Gus Gus in die Lupinen

Mittwoch, 1. September 2010

Gus Gus ist ja einer meiner Lieblings-Electro-Acts. Und ihr “Hateful”, auf dem Album “24/7″ eher düster und ausufernd, wird im Ada feat. Mayburg-Remix zum schönen Nachmittagsspaziergang. Dig!

31. August 2010

Tanzbefehl!

Dienstag, 31. August 2010

24. August 2010

Thermals, Ted Leo und die beste PiL-Coverband

Dienstag, 24. August 2010

Nein, ich mache jetzt bestimmt keinen auf Nerdcore mit ner regelmässigen Videoshow, aber wenn gleich drei bemerkenswerte Clips im Reader liegen, darf ich die auch mal in einem Posting verbraten. Zum einen wären da die neuen Videos von den Thermals und Ted Leo. Letztere Nummer vom “Brutalist Bricks”-Album ist bekannt, allein das Video ist eine lustige Idee.

Die Thermals melden sich derweil mit einem ordentlichen Stück zurück, die meine milde Enttäuschung über das letztjährige Album “Now We Can See” locker hinwegspielt und gespannt auf die neue “Personal Life” warten lässt.

Und dann war da noch die unglaublich gute Public-Image-Ltd.-Coverband namens Public Imitation Ltd. Deren Sänger sieht aus wie der leibhaftige Lydon in jungen Jahren. Unglaublich.

(Via clarity + chaos, Dangerous Minds und weiß nicht mehr.)

22. August 2010

Warum ich Frank Turner ♥

Sonntag, 22. August 2010

Von seiner iTunes-Live-EP:

Let’s try and get everybody singing, because if that happens, then for just like thirty seconds it becomes less important who’s got the raised bit of floor, the exciting sticky pass, the monitor send and their ego problem. And actually what it becomes is a group of people making music together. Just having a good fucking time. I’m a lot more interested in that than in some bullshit talking down to an audience type shit. – To put it in another way: Would everybody, and I mean everybody, like to join my band?

Heute Abend, 18 Uhr, Winterthur. See you there.

3. August 2010

Desaparecidos live!

Dienstag, 3. August 2010

Wait, what? wird jetzt der Connaisseur sagen, zurecht. Eigentlich ist Desaparecidos, das “Rock”-Projekt von Bright-Eyes-Frontbube Conor Oberst seit 2002 aufgelöst. Herausgebracht haben sie mit “Read Music/Speak Spanish” ein Album, das mich nachhaltig geprägt hat. In meiner Liebe für Conor, die alte Diva, aber auch in meinem Verständnis von gutem Indierock.

Am 30. Juli stand Desaparecidos noch einmal zusammen auf der Bühne, für ein Konzert in Omaha, der Saddle-Creek-Heimat. Und da ist es genau so gewesen, wie ich mir die Band immer vorgestellt habe: Laut, chaotisch, mit einem übermäßig pathetischen Sänger. Für diese Band würde ich sehr weit reisen.

(Via clarity + chaos.)

30. Juli 2010

Auch so ein Sommerhit: The Count & Sinden – After Dark

Freitag, 30. Juli 2010

Neulich lag ich offensichtlich ja schon mal an anderer Stelle daneben, jetzt lehne ich mich mal weniger weit aus dem Fenster. Könnte einer meiner Sommerhits werden, The Count & Sinden und die Mystery Jets.

(Via Cut The Noize.)

25. Juli 2010

4x Hörbefehl

Sonntag, 25. Juli 2010

Zum Sonntagabend vier Hörbefehle, die euch durch die nächste Woche tragen sollen. Zum Einen wäre da der “War of the Worlds”-Dubstep-Mix (leider nur zum Anhören), der vor ein paar Tagen schon durch sämtliche Blogs ging. Wenn sowas passiert, reagier ich ja erstmal eher ablehnend, aber Heidewitzka, was ist das für ein Teil! Da wird H.G. Wells “War of the Worlds” in einer alten Hörspielversion mit stimmungsmäßig gut angepasstem Dubstep unterlegt. Eine Stunde pures Hörvergnügen, verbrochen hats Niels Jansen aka erwtenpeller.

Modeselektor haben einen Podcast für die Clubberia aufgenommen. Ziemlich deep geht der Dampfer, mit steppigem Zeug verschiedener Spielart und ebenso tiefem House. Sweet! Den Download gibts hier, ansonsten gerne auch gleich anhören.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Der stets geschmackssichere Kukidenta von Stepcamera hat nicht nur auf Modeselektor hingewiesen, sondern auch auf den Dub-undwerweißwasnichtnochallesfür-Step-Mix von einem gewissen Rockwell für Data Transmission hingewiesen. Lässt sich durchaus hören! Direkt-Download gibts hier.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

The World’s Best Ever, die jede Woche einen gastkuratierten Mix ins Netz stellen, haben diese Woche den eines gewissen Wally Krantz veröffentlicht. Ich habe keine Ahnung, wer der Typ ist, aber der Mix besteht eigentlich aus nix anderem als Old-School Pop und Rock und ist grade deswegen ziemlich geil. Tracklist und Download bei TWBE.

17. Juli 2010

Strummerville – Der Film

Samstag, 17. Juli 2010

Letztes Jahr im Spätsommer war ich über ein Wochenende nach England geflogen, um in Bristol die Banksy-Show und in London eine Ausstellung über die Clash zu sehen. In letzterer, passenderweise in den Hauptquartieren der Strummerville-Foundation direkt unter dem Westway gelegen, konnte ich kurz mit einer der Macherinnen sprechen. Die Unterhaltung unterstrich den Eindruck, den ich von Strummerville bislang hatte.

Eine hochsympathische Angelegenheit, die mehr Aufmerksamkeit verdient. Wo sonst wird sonst so unprätentiös, so locker junges Talent gefördert, ohne Blick auf eine notwendige kommerzielle Verwertbarkeit? Don Letts, langjähriger Begleiter der Londoner Punkszene im Allgemeinen und der Clash im Speziellen, hat nun einen Film über Strummerville gedreht. Ich bin sehr gespannt, hier der Trailer.