zurück aus prag

hm, so richtig dolle hab ich die möglichkeit des von überall bloggens jetzt doch nicht genutzt. hat wohl auch damit zu tun, dasz wir in prag zu sechst waren und man da ja auch nicht immer so kann, wie man will. aber recht so! die gruppe hat gut funktioniert und es hat groszen spasz gemacht. was mich bei meinem ersten besuch in der stadt vor vier jahren im nachhinein etwas gestört hat (damals war ich mit der jungen presze niedersachsen dort auf einer “reportagefahrt”), war, dasz wir wenig zeit hatten für klaszisches sight-seeing. was in einer stadt wie prag natürlich eszentiell ist. weil es so viel zu sehen gibt. das konnte diesmal also nachgeholt werden. so haben wir uns durch burg, kleinseite, altstadt und über die karlsbrücke gewühlt, all das kannte ich ja schon einigermaszen. am beeindruckendsten war daher für mich das jüdische viertel, die josefstadt. die synagogen dort sind alle auf ihre art und weise intereszant, und die pinkassynagoge ist eine groszartige wie schlichte gedenkstätte. mein opa würde wahrscheinlich bedeutend sagen. zu den sonstigen wichtigen entscheidungen des tages gehörten, was eszen wir heute bei bohemia bagel, in welches black light theatre gehen wir (s.u.) und ja, auch die frage, wann trinken wir das erste bier.

zum black light theatre: angeblich musz man so etwas ja gesehen haben, wenn man in prag war, das berühmteste ist wohl die laterna magika. wir waren etwas knausrig und haben uns eine faust-aufführung angesehen, die mit dem wort “trashig” wohl am besten beschrieben war. wenn janine mal zur pause aus einer vorstellung rauswill und stattdeszen bier trinken gehen möchte, musz schon einiges pasziert sein! merke: lieber in knödel und fleisch investieren, da hat man länger was von. trotzdem war’s ein netter vorschlag, kerstin! – wirklich reizend war übrigens auch die frau, die im mucha museum unsere teuren fu-studienausweise mit den worten: “this is just paper for me!” abgetan hat. – eindeutig zum getränk des wochenendes wurde velkopopovicky kozel gewählt, bevorzugt in der version dark.

achja, das hier ist auch prag:

die kungfuschule okinawa beim meditativen burgzeichnen.

kennt ihr die fotos von der leeren goldenen gasze, die man in reiseführern sieht? vergeszt es!

krass: prager klauen eiffelturm und vergraben ihn im stadtpark.

noch eine prager schnapsidee: die niagarafälle nachzubauen und mit der “maid of the mist” die touristen zu neppen.

sitzgelegenheit gegenüber vom nationaltheater.

war alles ganz schnell vorbei.

das für’s erste, ab morgen wird wieder mehr gebloggt. “my blogging friends” kommt dann vielleicht auch noch.

zustand: jetzt aber hunger
hörend: the lords of altamont

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