me vs. die telekom

oh! mein! gott! was für ein erbärmlicher scheißverein ist eigentlich die deutsche telekom? nach dem umzug nach konstanz habe ich natürlich unseren berliner telefonanschluss auf unsere nachmieterin umschreiben lassen. dass ich den internetanschluss hätte separat kündigen müssen, habe ich erst erfahren, als eine rechnung der t-com kam, mit dem hinweis, sie könnten das geld nicht von meinem berliner konto abbuchen. kein wunder, das existierte zu diesem zeitpunkt längst nicht mehr. nach längerem hin und her (u.a. solcher scherze, dass ich meine fragen nicht bei der auf der rechnung extra zu diesem zweck aufgeführten telefonnummer (völlig fälschlicherweise als “kundenservice” bezeichnet) nicht beantwortet bekam) kündigte ich den internetanschluss in berlin zum 08. dezember.

kurz vor weihnachten bekomme ich eine weitere rechnung über den zeitraum nach meiner kündigung. so läuft das also bei der telekom. die leistung wird nicht mehr erbracht, weil fristgerecht gekündigt wurde, trotzdem wird geld verlangt. ich rufe also wieder beim “kundenservice” an, der eher problemverwaltungsservice heißen sollte, denn hier ist niemand daran erinnert, eventuelle probleme der kunden zu lösen, um sicherzugehen, dass meine kündigung bei der telekom auch bearbeitet wurde. alles kein problem, sagte die “servicekraft”, die ich immer noch geduldig und äußerst zuvorkommend behandelte, schließlich hab ich auch mal am telefon gearbeitet und weiß wie es ist, wenn man für etwas angemotzt wird, das man nicht verbrochen hat. das ende vom telefonat war, dass sie mir nicht erklären konnte, warum ich noch rechnungen bekomme, mir aber auf penetrantes informationen-aus-der-nase-ziehen zusicherte, ich solle die rechnung einfach ignorieren (über weihnachten (!) hatte sich zu der rechnung übrigens schon eine mahnung gesellt.).

das habe ich getan und bis gestern das leidige thema telekom für erledigt gehalten, zumal ich eine gutschrift über 15€ von dem verein erhalten hatte. gestern aber wieder so ein brief von dem unternehmen mit dem brechreizfördernden magentafarbenen t. diesmal die rechnung über 4,15€ für meinen t-dsl-anschluss in berlin im zeitraum der ersten januarhälfte. diesmal hat die gute frau vom “kundenservice” die volle packung bekommen (inklusive der nichterwiderung ihres wunsches nach einem “wiederhören” am ende des gesprächs), wenigstens konnte sie mir erklären, dass jetzt erstmal noch geld von mir abgehoben würde (bzw. mit meiner gutschrift verrechnet würde), weil der gekündigte vertrag bis zu einem monat nach kündigung reaktivierbar sei!!!

fucking hell! ein monat bedenkzeit für den dummen telekomkunden, dass er reuig zu diesem scheißladen zurückkehren kann, falls er es sich anders überlegt? warum habe ich denn gekündigt? entweder benötige ich den service nicht mehr oder ich habe schlicht etwas besseres gefunden! ich glaube nicht, dass es beim kundenservice jemals das gespräch gegeben hat: “äh, hallo, kawuttke hier, ich habe vor drei wochen aus versehen mein telefon bei ihnen abbestellt. meine mutter kommt mich seitdem jeden tag besuchen, weil ich sie ja nicht mehr anrufen kann. könnte ich bitte mein telefon zurückhaben?” – “kein problem, herr kawuttke, in 24 stunden ist ihre leitung wieder einsatzbereit!” also: ich kündige, weil ich nichts mehr mit der telekom zu tun habe. wer braucht da einen monat (!) bedenkzeit?

also, reine geldmacherei (klar fließt das geld, auch wenn sie es später rücküberweisen müssen, erstmal in die bilanzen ein), der kunde ist verunsichert, verwirrt und verärgert, zudem verliert man nur allzu leicht den durchblick bei all den gutschriften und dem was davon abgezogen wird. darüber hinaus haben die kundentelefonistInnen offensichtlich auch nicht immer den durchblick und sind scheinbar angewiesen, den anrufenden kunden nie umfassend, sondern immer nur häppchenweise zu informieren über das, was eine kündigung bei der telekom nach sich zieht. was bin ich froh, wenn ich von denen nichts mehr hören muss! die a slow and painful death, telekom!

zustand: morgen garantiert muskelkater
hörend: itunesmische

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