podcastkongress köln tag 2 (liveblogging olé olé)

tag eins des podcastkongresses in köln hat keine neuen erkenntnisse gebracht, auch das panel “rechtliche rahmenbedingungen für podcasting” mit dr. martin bahr brachte keinen neuen erkenntnisse und hat leider komplett die eigentliche problematik ausgeblendet, mit der wir uns täglich rumschlagen müssen bei laut.fm, nämlich, dass die rechtliche lage manchen labels unbekannt oder schlichtweg egal ist. der tenor, dass die rechtliche lage immer noch zu undurchsichtig ist (vor allem für den privaten podcaster), ist sicherlich richtig, doch unserer erfahrung nach entstehen probleme an ganz anderer stelle, zu einem nicht unbeträchtlichen teil einfach durch unwissenheit. wahrscheinlich ist dieses podcasting immer noch zu sehr nerd-shit für viele labelvertreter.
podiumsdiskussion “podcasting – kultureller aufschwung oder sackgasse?”, kurzvortrag und moderation: christian philipp (links), teilnehmer (v.l.n.r.): christian rotzoll (universität weimar), doris hammerschmidt (tonjuwelen), christian röpke (ftd), markus heidmeier (deutschlandradio kultur).

der abend gestaltete sich dann im bar tabac, einem französischen restaurant, sehr nett, von meiner perlhuhnbrust in feigensauce zehre ich immer noch. dazu belgisches blanche, was könnte den tag besser retten als gutes essen.

nachdem wir heute morgen natürlich das erste panel des tages verpennt haben (“podcasting with an edge – was geht? was geht gar nicht?”), begann der tag mit dem panel, von dem ich mir am meisten versprochen habe, nämlich “musik und podcasts” mit jürgen schlund vom podcastcafé. little did i know. anhand handfester und praktischer hinweise wie was zu tun und zu lassen ist, welche rechtliche handhaben existieren und was man besser lässt, erzählte schlund aus dem nähkästchen und outete sich als “rocker” (!) und genesis-fan. das war der moment, an dem wir beschlossen, uns der pilzcremesuppe im foyer zu widmen. die wird jetzt verdaut und ich bin mir noch nicht sicher, ob die abschließenden runden “was podcaster vom radio lernen können” und “wie verleihe ich meinem podcast noch das i-tüpfelchen?” den erkenntnisgewinn bringen, der diese reise absolut lohnend macht. – immerhin haben wir gestern noch ein schönes wort gelernt: “loser generated content”.

schlund erzählt von seinen vorlieben für siebzigerrock …
mehr fotos vom kongress gibt es bei flickr.

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