you’re the one i came to be here with

ich gehe nur noch auf elektronische konzerte. also, nicht aus freien stücken, es hat sich einfach so ergeben. und es war dennoch höchst unterhaltsam. meine musikalische menschwerdung blüht, seit ich in konstanz bin, noch mehr als zuvor, und in diesem umfeld wundert es nicht, dass ich mich auch mehr mit elektronischer musik befasse. im weitesten sinne, natürlich. also war ich am 06. mit kollege flo und einem kleinen haufen bekannter erstmals im züricher rohstofflager, bei gus gus. ihre platte “forever” gehört bislang zu meinen heißen favoriten des jahres, entsprechend erwartungsfreudig hüpfte ich schon zur vorband khan of finland auf der stelle. ganz hervorragender scheiß, und auch die promofotos des khans gehören zum besten, wo gibt.


© paul graves/joe fish

gus gus selbst waren dann genau so, wie ich es erhofft hatte. schweißtreibend, intensiv, völlig durchgeknallt. das venue war nicht ganz ausverkauft (naja, nur halbvoll), was deutlich zur tanzbereitschaft des publikums beigetragen hat. höhepunkt: die mit einem rappen- und frankenregen erzwungene zweite zugabe. wer so blöd ist, schweizer zu fragen: “you want more? you got the money?” meine ausführlichen eindrücke gibts hier. (bei dieser gelegenheit möchte ich auch noch mal auf den unglaublichen gus gus-podcast vom schuh hinweisen.)


© florian schade

am vorabend des abflugs zur pop up dann client im hiesigen kula. kühler elektropop trifft auf, äh, naja, erotik. der werte toco und ich standen in der ersten reihe des mäßig gefüllten schuppens (typisch kn) und haben uns die hälse verrenkt. großer spaß, und wir beide waren hinterher erstaunt, wie viele songs der drei damen wir kennen. und das uniformierung doch irgendwie sexy sein kann.


© by björn jansen

auf der pop up fand ich mich dann in gesellschaft der kollegen oriwall und henze springend wieder, im niedrigen kellerclub ilses erika. vom einen floor zum anderen pendelnd zwischen gretschmann aka acid pauli und den gebrüdern teichmann. beides gut tanzbar, leider war anschließend für hans nieswandt kaum noch energie da. an details erinnere ich mich nicht.

1 Kommentar

  1. die idee mit dem geld hatten ja auch mal die babyshambles, habe ich mir sagen lassen. wobei in deutschland selbst die paar cent nicht so locker sitzen sollten, wie die räppli in der schweiz.

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