plug in to anderer leute biervorräte

plug in to success ist der slogan der diesjährigen popkomm. nachdem ich letztes jahr gepasst habe, bin ich heuer teil einer rekordverdächtig kleinen, dreiköpfigen delegation, die sich auf nach berlin macht. repräsentieren heißt bei laut traditionell: auf dem messegelände gucken, wo es sichere biervorräte gibt, dies den anderen kommunizieren und sich dann mit den wächtern der biervorräte anfreunden. abends zerfällt die delegation genau so traditionell in kleinste einzelteile, um den diversen konzerten beizuwohnen.

in meinem fall heißt das: ankunft in berlin tegel ca. 19:15 uhr morgen abend. in den hain, bei endi die klamotten abladen. von dort ins lido, wo nach den checks und tent goose die hütten anzünden werden. 100%ig. danach freie restabendgestaltung mit dem gastgeber. mittwoch früh um 10 uhr zu slut ins studio, gucken, ob die jungs auch die richtigen spuren aufnehmen. um 11 weiter zum rendez-vous mit bela zwecks neuer -plattenpromo in kreuzberg. von dort kurz kreuzberger läden nach neuen tretern abklappern, dann gemächlich untern funkturm.

abends ab in den postbahnhof, dort gilt es beim dänischen abend vor allem, dúné zu sehen. danach gehts weiter in die kulturbrauerei, wo die visions clickclickdecker, billy bragg, fotos und the robocop kraus auffährt. problematisch wirds gegen mitternacht, wenn texta in moabit im engelbrot (kennt das jemand?) die mics in die hand nehmen. zweiteilung nicht ausgeschlossen. hard-fi wäre auch noch, aber das schaffe ich beim besten willen nicht.

am donnerstag drängen die kollegen von warner auf einen besuch einer business-präsentation um 10 uhr, ich werde bis zum schluss guten willen bekunden, dort wirklich aufzutauchen. auf jeden fall tagsüber ein paar flossen schütteln auf dem messegelände versprochene biere abholen, abends dann erstmal wieder in den postbahnhof, city slang-nacht mitnehmen. dort gibts u.a. zu hören: caribou, malajube, stars und architecture in helsinki. später warten in der kulturbrauerei black strobe und nitzer ebb. die !k7-labelnacht muss wohl ohne mich stattfinden.

freitag geht dann sicher schon gaaaaanz langsam los, denn auch der vierte abend will begangen werden. wieder lockt der postbahnhof, diesmal mit sally sounds: dogs, kante, turbostaat und johnossi. dann muss ich unbedingt im schokoladen the book of daniel ansehen, obs dann noch für trentemøller und op:l bastards beim intro intim reicht, weiß der teufel.

und dann erwartet eddy am samstag noch, dass ich seine beloved enemy im wild at heart anfeuere. ächz.

2 Kommentare

  1. das Engelbrot ist das ehemalihe Hansa Theater in Moabit gegenüber der ebenfalls sehr traurigen universal hall, das engelbrot macht eigentlich keine konzerte und wird demzufolge bestimmt auch wenig besucht und überhaupt depressiv sein
    dafür gibt es gratis kontakt zur (beussel-)Strasse

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