popkomm, tag null und eins

das ging ja gut los! swiss air fliegen kann ich nur empfehlen, wo sonst bekommt man über den wolken noch australischen rotwein auf kosten des hauses? nach sanfter landung in tegel zu endi in den hain gekurvt und dort unverhofft auf einen bebarteten gerd getroffen. der befindet sich auf dem sprung in die usa, um die dortige diy-underground-szene in augenschein zu nehmen. interessantes vorhaben! ganz nebenbei noch sein buch “fußball vs. country” in die hand gedrückt bekommen, und dann los ins lido. die stinklangweiligen checks hätten wir uns noch gut sparen können, goose brannten im gegenteil wie versprochen den laden nieder. in einer guten dreiviertelstunde und mit sieben stücken. im lido habe ich übrigens auch gemerkt, dass es durchaus seine vorteile haben kann, in der provinz zu leben. was dort an new rave fashion victims rumrannte, ging gar nicht. e-kel-haft. vom endi noch die bullbar gezeigt bekommen und dann zivil ins bett.

dass das bangen zu den belgiern nicht dem nacken, sondern der hirnrinde geschadet hat, durfte ich feststellen, als ich eine stunde zu früh in kreuzberg vorm studio stand, um slut zu treffen. 2/5 von ingolstadts finest saß derweil noch in der ankerklause beim frühstück. flugs mit dem fluxkompensator dahin, raum-zeit-kontinuum geradegebogen. von dort zurück ins studio, einen song mitanhören (nice!), und weiter zum rock’n'roll rendez-vous mit bela b. der war, wie der rest der ärzte auch, ganz schön entspannt.

so habe ich an einem vormittag zwei gute interviews eingetütet. den nachmittag auf der popkomm verbracht (bis jetzt nicht der rede wert), um dann mit dem shuttle-service (panel-speaker-rolle sei dank) im a8 zurück in den hain zu karjolen. wenn einem der chauffeur die tür zum aussteigen öffnet, hat mans geschafft.

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