dreams are my reality

am donnerstag auf der popkomm standen sie am universalstand. fünf geschniegelte jungs, fashion victims der allerfeinsten sorte. mit einem styling versehen, dem unzählige teenie-boys nacheifern, ohne dass sie es je zugeben würden. lexington bridge, musste ich mich von vicky belehren lassen. ignorance is immer noch bliss. vorgestern nacht dann passierte es: sie tauchten in meinem schlafzimmer auf, gitarren wie waffen über die schulter gehängt. mit ihren äxten rissen sie ein punkrotzset runter, dass mich gewaschen hatte. lexington bridge waren die geilste band der welt. und ich auf den knien, um sie um vergebung zu bitten, dass ich sie so achtlos in die boygroupschublade gesteckt hatte.

1 Kommentar

  1. träume sind ja eh besser als die realität. in der haben lexington bridge nämlich letzten monat auf dem wohlwill/bernstorffstraßenfest auf st.pauli gespielt, direkt neben dem buddhistischen zentrum auf einer ca. 50cm hohen bühne, vor der jedoch, ganz treu, ca. 35 überschminkte, handy-schwingende teeangige fans standen. die band hatten ihren manager oder tourmanager oder sonstwas dabei, einen übergewichtigen typen anfang zwanzig mit billigen strähnchen, und als die show vorbei war, fuhren sie im dunklen van einmal um den block und dann die 200m die strasse hoch, nach hause.

    st.pauli-nord, ich sags dir, it’s so hot.

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