spreeblick goes deutschland-olé-olé-berichterstattung?

ich bin ja nach wie vor der meinung, dass der moment, an dem johnny haeusler sich co-writer zum schreiben seines spreeblicks an bord holte, das ende des einst so sympathischen blogs bedeutete. umso deutlicher wird das dieser tage, in denen sich malte welding zum spreeblick-em-berichterstatter aufschwingt. mir graust es schon seit wochen vor wm-ähnlichen zuständen, und welding deutet dezent an, dass tatsächlich noch einiges zu befürchten ist. zeichnete sich der spreeblick in der vergangenheit als ein blog aus, das doch auch immer irgendwie (vier füllwörter hintereinander, hey!) deutschlandkritisch war, wird diese position jetzt scheinbar endgültig aufgegeben. die berichte über die letzten beiden testspiele gegen weissrussland und serbien deuten an, dass der spreeblick diesmal auch im viereck tanzt, sollte deutschland europameister werden (gott bewahre). ich lasse mich natürlich gern vom gegenteil überzeugen, bleibe aber derweil antinational verkrampft und halte mich erstmal vom spreeblick fern.

2 Kommentare

  1. antinationale verkrampfung – grossartig!

    der spreeblick-kram ist irgendwie keine richtige ueberraschung. es haette mich eher gewundert, wenn die gegen den mainstream rudern wuerden.

  2. ich lese seit monaten ausschließlich nur noch johnny-texte und überspringe konsequent die texte der anderen autoren. falls ich irgendwann mal mehr rss-kenntnise besitze, werde ich meinen spreeblick-feed entsprechend tieferlegen.
    keine ahnung was malte schreibt, aber seitdem er politisch werden wollte, verging mir sogar die anfängliche sympathie für seine schreibe

    #fernlästernaufgrundbedauerns

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