Peta und der Sexismus

Peta ist mir leider nur als fanatische Tierschutzorganisation bekannt, die gerne auch mal über das Ziel hinausschießt. Vor einigen Jahren haben sie es mal mit einer den Holocaust verharmlosenden Anzeigenkampagne versucht, zum diesjährigen Superbowl wählen sie als aufmerksamkeitssteigernde Ingredienz für einen Spot den Sexismus. Meint zumindest die Bloggerin Jen N. in ihrem offenen Brief an Peta. Ich stimme zu und befinde, dass ich so ganz sicher kein Vegetarier werde. In diesem Sinne macht sich Peta sogar ganz direkt dem Tiermord schuldig. – Ich sehe gerade die deutsche Homepage von Peta an, auf der ganz verschmitzt für den Spot geworben wird mit den Worten: “Banned from the Superbowl: Zu sexy”. Zu sexistisch passt es da schon eher, aber ganz offensichtlich versucht Peta den Spieß umzudrehen und statt des eigenen Versagens die Prüderie “der Amerikaner” verantwortlich zu machen. Nice try.

2 Kommentare

  1. dazu hat Frau Neudecker noch was gefunden:
    “Deshalb noch schnell, was die Damen der US-Show “The View” (das ist so etwas ähnliches wie in Deutschland … ok, das gibt’s hier nicht. Stellen Sie sich einfach vier Frauen vor, die sich jeden Tag das Maul über aktuelle Themen zerreißen), was also die vier Damen zu diesem Spot zu sagen haben.”

    http://blog.zeit.de/sex/?p=870

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