Music Roundup

Ein paar Empfehlungen des Hauses, mal wieder. Heute fast vollständig vom Stylespion geklaut. Der weist nämlich auf zwei durchaus interessante Acts hin, deren Namen mir sehr wohl schon mal über den Weg gelaufen sind, die ich aber bis dato geflissentlich und völlig zu Unrecht ignoriert habe. Zum einen St. Vincent. Hinter diesem Pseudonym versteckt sich Annie Clark, die auch schon mit The Polyphonic Spree oder dem von mir hoch geschätzten Sufjan Stevens unterwegs war. Ihr Album “Actor” erscheint angeblich heute (naja) über eines meiner Lieblings-Label 4AD, der Sound gehört sicher zu den interessanteren in diesem Jahr. Starke Drums, schöne Störgeräusche und betörender Gesang gehen bei “Actor Out Of Work” sehr gut zusammen.

Abe Vigodas Musik geht in eine ganz ähnliche Richtung. Pathos-infiltriert, ohne pathetisch zu sein, und auch hier fehlt nicht die nötige Portion Kantigkeit. Es klingt ein wenig wie sehr ungewaschene Editors, die sich auf eine Nu-Rave-Party verirrt haben, die von der Broken Social Scene gecrasht wurde.

The Twelves sind wohl eher Geschmackssache. Ich bin vor ein paar Wochen auf sie aufmerksam geworden und mag ihre Remixe sehr gerne, weil sie extrem poppig und tanzbar sind. Ich könnte mir vorstellen, dass die abgehen, wenn sie mal ein eigenes Album zu Stande bringen (siehe Justice). Und wer Radiohead geil remixt, darf sich auch an einem der größten Popschmonzetten der Achtziger vergreifen: A-has “Take On Me“.

Und zum Schluss noch einen ganz großartigen Remix von Phoenix‘ “1901“. Gnihihi.

Wem das alles zu wenig theoretisch war, dem empfehle ich als Überbau den Popdiskurs-Roundtable der De:Bug.

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