Crowdsourcing killed Punk Rock

“You wanna know why? Because people have terrible taste!” Musikjourno-Freelancer und Kritiken-auf-Twitter-Schreiber Christopher R. Weingarten spricht bei irgendeiner Twitter-Konferenz über die Zukunft des Musikjournalismus, wie wir ihn kennen, und konstatiert: Er wird sterben. Schuld sind, so wird klar, während Weingarten sich in Rage redet, alle. Musikjournalisten selber, die Industrie, Blogger, Twitterer. Natürlich ist das alles hoch polemisch, was er da von sich lässt und er mag auch nicht überall Recht haben (zum Beispiel berücksichtigt er nicht, dass es tatsächlich auch sehr gute Musikblogs gibt, oder mit Simon Reynolds oder dem K-Punk u.a. auch Musikjournalisten, die Bloggen), aber im Großen und Ganzen muss ich ihm zustimmen. It all boils down to this: “That’s what we’re missing in a world without critics. The Because!” Sein Rant mag der schreibenden Zunft als Hinweis dienen, sich auch an die eigene Nase zu fassen und auf das zu besinnen, was auch im Netz zählt und geboten werden kann: Qualität und Kompetenz.

(Ich weiß nicht mehr, von wem es kam, aber danke.)

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