Punkrock Panorama

Ich bin schon der Punkrocker bei laut.de, irgendwie. Und dann auch wieder nicht. Nachdem ich mich ja schon über NoFX auslassen durfte, folgten stante pede die deutschen Poppunker Aggro-Popper The Bottrops mit einem überraschend guten zweiten Album und ein eher durchschnittliches xtes Album der Cali-Punk-Legende Rancid. Weiterhin hab ich die auf dem richtigen Pfad befindlichen Alexisonfire besprochen und ein weiteres eher durchschnittliches Album der Polit-Punks Anti-Flag nebst komparatistischer Abhandlung über Patriotismus und Punkrock in den USA und in Deutschland.

Ganz unpunkrockig tönen dagegen die beiden Alben der Brüder im Geiste Conor Oberst (sehr erwachsen!) und Tim Kasher mit seinen Cursive (immer noch komplexbelastet). Ebenso wenig mit drei Akkorden haben die thüringischen Disco-Helden Captain Capa (die mir Pfeffi schulden) sowie die Shoegazergruppe Ikaria zu tun. Dennoch, jede Platte ist auf ihre Art schön, irgendwie. Nicht schön, sondern ein Monster von einer Platte des Jahres ist “Travels With Myself And Another” von mclusky-Nachfolgeband Future Of The Left. Man kann sich gar nicht so oft überschlagen, wie diese Platte geil ist.

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