vilna – tallinn (7.tag)

wieder nur kurz heute, weil es gleich erstmal zum essen geht. der transfer von vilna nach tallinn (via riga) wirkte auf dem papier (9 stunden busfahrt) anstrengender, als er dann tatsächlich war. zwei brummbären von busfahrer fuhren uns auf abwegigen pisten durch die wälder litauens, lettlands und estlands, und hatten dabei ueberholmanöver drauf, die vermutlich auch schumi schumacher haetten erblassen lassen.

die landschaft draussen vorm fenster hat mich in unterschiedlichen variationen immer wieder an schweden erinnert, mit unterschiedlich kargen abschnitten. landschaftlich muessen alle drei länder eine reise wert sein, vor allem estland scheint seine reize zu haben.

in tallinn angekommen und im hostel eingecheckt liess sich die stadt leicht und vor allem schnell per pedes erkunden, die altstadt ist recht klein und die mittelalterlichste von allen. gothik wo man hinschaut und ein kopfsteinpflaster, dass den rigaerinnen wahrscheinlich schwindelig wuerde. auch in tallinn scheint so etwas wie eine alternative jugendkultur zu existieren, auch wenn man auch hier keine punks auf der strasse sieht.

von touristen ist tallinn recht gut besucht, vor allem von skandinaviern, die hier wahrscheinlich relativ gut saufen kurzurlaub machen können. diniert haben wir in einem pfannkuchenhaus, wo j. sich den heftigsten käse-knoblauch-pfannkuchen reingefahren hat, den die welt je gerochen hat.

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