2ManyDJs will mash us apart

Da lese ich bei Testspiel vom Grand Finale des diesjährigen Pinkpop-Gigs von 2ManyDJs und frage mich, ob man das überhaupt darf, einen derart legendären, ja, mythischen Song zu dekonstruieren, vielleicht sogar zu missbrauchen. Oder ob eine gemashte, also genau genommen, abgefuckte Version des wohl schmerzhaftesten aller Lovesongs vielleicht sogar kathartisch wirken kann, weil Herzscheiße einen eben auch abfuckt. Als es dann läuft, erübrigt sich weiteres Nachsinnen.

4 Kommentare

  1. großartig, wenn auch an manchen stellen zu verspielt..
    aber ohne dir zu nahe treten zu wollen, merkt man deiner herangehensweise deine musikalische sozialisation an. das “anything goes and everything has to” der elektronischen musik ist quasie die wiege des genres…

  2. … wobei konfetti-kanonen nicht zwingend bestandteil dieses genres sind… in diesem fall und an stellen wie diesen ist dagegen nichts einzuwenden

  3. Über deine erste Aussage müssen wir aber nochmal reden. Wie meinste das denn, meine musikalische Sozialisierung?

  4. die frage “darf man das? einen derart legendären, ja, mythischen song…” diesen status erreichen die elektronischen songs eher selten und bis dahin fühlen sich selbst c-klassige produzenten dazu berufen, dass ding zur unkenntlichkeit zu verwursteln. wenn gitarren ins spiel kommen, sind die stücke schnell unantatstbar…

    die position ist noch sehr grob ausgearbeitet und schreit eigentlich nach einer vertiefung bei mehreren bier

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