gesehen/gehört: matisyahu, belle & sebastian

zwei schöne konzerte, auf denen ich da war. am donnerstag war ich bei matisyahu, dem chassidischen reggae-man aus new york. im interview am nachmittag noch sehr zurückhaltend, ja gar reserviert, hat er am abend auf der bühne in der ausverkauften kalkscheune dann doch ein kleines bisschen aufgedreht. nichts desto trotz ein kuscheliger abend ohne nervige vorband und schöner sommermusik. etwas kurz vielleicht und auch nicht gerade billig dafür, dass mati erst das zweite mal in berlin ist, aber den leuten scheint es gefallen zu haben. das (medien)interesse war groß, vertreter der jüdischen gemeinde (alexander brenner!) waren ebenso zugegen wie ein kamerateam von polylux. dass die dann zwei mädels im hinteren zuschauerraum dazu animieren mussten, doch ein bisschen kameragerecht zu grooven, war ganz schön peinlich. zu sehen wahrscheinlich übernächsten donnerstag.

gestern abend in der columbiahalle dann wieder mal belle & sebastian. als vorband die gar nicht schlechten gravenhurst, dann nach nicht allzulanger umbaupause die acht schotten. und wie haben sie gespielt: gut, mitreißend, fast zwei stunden lang. alle hits vom aktuellen album, recht wenig vom vorgänger, ein bisschen vom 96er-meilenstein “if you’re feeling sinister”. stuart murdoch ist noch mehr aus sich heraus gegangen als noch vor zwei jahren, und sein stevie jackson, der im anzug und mit großer brille ziemlich geil aussah. indie as fuck sozusagen. nach dem konzert sah man selig schwebende indiekids nach hause fliegen.

(mehr fotos gibts bei bastian g. bei flickr, der auch dieses foto gemacht hat.)

zustand & hörend: nix ändert sich

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