genie und wahnsinn liegen dich beieinander.

gestern abend mal in der – rappelvollen – melancholieausstellung in der neuen nationalgalerie gewesen. ich habe immer ein wenig das gefühl, als hätten die ausstellungsmacher in dem bau von mies van der rohe zu wenig platz zur verfügung. das gebäude war bis auf den letzten platz voll gehängt und gestellt. überall gerahmte seufzer in dunklen farben, traurige landschaften und todessehnsüchtige personengruppen. und einige bekannte gemälde, die ich immer schon mal sehen wollte. mittlerweile scheint die neue nationalgalerie ein standing zu haben, die es ihr ermöglicht, auch “wichtige” gemälde für ausstellungen an land zu ziehen. von caravaggio über cranach d.ä. und friedrich über picasso und dix bis zu warhol und beuys waren sie alle da. der audioguide gesprochen von otto sander hat sich auch wirklich mal gelohnt, allein schon seine stimme passt wunderbar zum ausstellungsthema. it’s a must. und man sollte zeit mitnehmen, so ca. drei stunden. “… und immer wenn wir traurig waren, hörten wir die smiths.”

zustand: *seufz*
hörend: kate mosh – breakfast epiphanies

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