Niagara-Fälle ohne Wasser

Ich war ja Ende 2000, also ziemlich genau vor zehn Jahren, mit ein paar Freunden mal an den Niagarafällen. Es war so unglaublich kalt, sicher -10 bis -15 Grad, so arg, dass wir es kaum länger als zwanzig Minuten draussen ausgehalten haben. Wir haben die Fälle von der kanadischen Seite aus gesehen, und sie sind schon ziemlich beeindruckend. Vor allem, wenn die Landschaft drumherum gefroren ist.

Dadurch nämlich, dass ständig ein leichter Gischtregen in der Luft hängt, ist die gesamte Umgebung der Fälle mit einer Eisschicht überzogen: Geländer, Häuser, Bäume. Sieht ziemlich bizarr aus. Und nach den zwanzig Minuten in der Eiseskälte war schließlich auch eine gut Zentimeter dicke Eisschicht auf unserem Auto, und sogar auf unseren Jacken. Damn! – Anyway, was ich wusste: Die Amerikaner können die Niagarafälle abschalten, indem sie Wasser umleiten. Was ich nicht wusste: 1969 haben sie es mal getan, sogar für mehrere Monate, um da mal das ganze Geröll aufzuräumen. Jetzt sind ganz hervorragende Bilder von damals aufgetaucht. Dig it!

Und hier noch ein Video:

via Dangerous Minds

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