Mein Interview mit David Bauer bei fudder.de

Noch ein kurzer Hinweis in eigener Sache: Ende November hatte ich das Vergnügen, mit David Bauer über sein Buch “Kurzbefehl” zu sprechen (eine Art Rezension hatte ich an anderer Stelle schon geschrieben). Kurz vor Weihnachten ist das Interview bei fudder.de erschienen, am 27. kam es in gekürzter Fassung auch in der Badischen Zeitung. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Auch das Thema der ständigen Erreichbarkeit sprichst Du in Deinem Buch an. Werden wir alle komplett verrückt, wenn wir immer und überall erreichbar sind?

Nicht komplett verrückt, aber man gibt einen Teil von sich auf, der sehr wichtig ist. Nämlich den, dass man allein mit sich ist. Für einen großen Teil der Leute mal nicht verfügbar zu sein, das ist ein sehr wertvolles Gut. Wir sind drauf und dran, das aufzugeben. Es ist eine Neurose des Menschen, dass er alles, was möglich ist, immer gleich zum Gebot erheben muss. Die technische Errungenschaft war, den Menschen immer und überall erreichbar zu machen. Die zivilisatorische Errungenschaft wäre nun, darauf zu verzichten.

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