Undercity: Schwer zugängliches New York

Okay, hier kommt viel zusammen, was die Kurzdoku Undercity von Andrew Wonder so geil macht (und ich sie deshalb auch bringen muss, obwohl sie mittlerweile schon jeder und seine Mutter in ihrem Blog hatten. Geht euch das auch manchmal so, dass ihr Dinge ignoriert, weil sie jeder bringt, und dann schaut ihr doch mal hin, weil sie wirklich jeder bringt und dann denkt ihr: Damn, dass muss ich auch verwursten? Geht mir öfter so). Let me explain also, was Undercity so geil macht.

Zum Einen ist sie gut gedreht. Ziemlich gut sogar, da möchte ich auch mal hinkommen. Zum Anderen ist der Führer Steve Duncan (“Guerilla History & Urban Exploration”) ziemlich sympathisch, und seine sicher berechtigte Schissigkeit hat mich mehrmals selbst vor dem Rechner nervös gemacht. Und Steve checkts ziemlich, da kannste echt noch was lernen.

Dann find ich so Unterweltgeschichten schon ziemlich geil. Ich hab leider nur zweimal in Berlin das Vergnügen gehabt, so offiziell und mit Führung, aber: Wenn ihr mal die Gelegenheit habt, in den Untergrund abzutauchen, tut es. Ihr werdet die Stadt hinterher mit anderen Augen sehen.

Was noch? New York steht seit längerem ganz oben auf meiner Liste der besuchenswerten Städte. Muss jetzt endlich mal sein. – Die Interviews mit den im Untergrund lebenden Menschen gehen unter die Haut, vor allem die Erzählung von Brooklyn. Und last not least ist das Ende einfach atemberaubend. Tut euch den Gefallen, und springt nicht gleich dort hin.

1 Kommentar

  1. Pingback: Merely Thinking» Blogarchiv » Urban Exploration: Silent UK’s “Crack the Surface”

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*