Doku über das Wegwerfen – Essen im Eimer

Neulich im Supermarkt am Stauffacher, kurz vor dem Feierabend: Der Angestellte am Sandwich-Stand wirft die übrig gebliebenen Brote weg, billiger verkaufen oder verschenken geht nicht. Am gleichen Tag postet Ronny die WDR-Doku “Essen im Eimer” über die Überproduktion von Lebensmitteln in der westlichen Welt und das damit verbundene “Müllproblem”. Bevor mich jetzt jemand als naiv bezeichnet: Ich war mir auch vorher schon der Problematik bewusst, habe es aber – offensichtlich fälschlicherweise – auf Rechtslagen zurückgeführt. Wie dem auch sei, “Essen im Eimer” ist eine deprimierende, wirklich ekelige Dokumentation, die man trotzdem unbedingt sehen muss. Weil sie aufschrecken lässt und auch Lösungsansätze präsentiert, die allerdings noch zu wenig auf breites Interesse stoßen. Wir alle tun zu wenig.

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1 Kommentar

  1. … vielleicht ist es auch das glück der lösungsansätze, dass sie noch nicht auf breites interesse stoßen?! oder kannst du dir vorstellen, dass sich eine stadt geschlossen einen bauern “hält”? ich hätte da auch meine zwefiel, dass der deal dann zugunsten aller parteien ausfällt.
    die sache mit dem mindesthaltbarkeitsdatum war mir neu. bitte erinnere mich bei gelegenheit daran, dass es für fisch-, fleisch und ei-produkte gilt und ansonsten mitunter nicht ernstzunehmen ist. aber das merke ich auch bei meiner milch, die manchmal auch drei tage nach ablauf des datums noch gut schmeckt. nur leider ist es die milch mit 1,5% und vom discounter. aber das ist ein anderes fass, dass hier nicht auch noch aufgemacht werden muss … ups.

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