fett in der columbiahalle.

schön wars. wirklich. ich war ewigkeiten nicht mehr auf einem hiphopkonzert gewesen (ich glaube, das letzte war das der beastie boys im dezember 04. und ich muss gestehen, dass mich bis jetzt amerikanische hiphopper live nie so vom hocker gerissen haben, noch nicht mal die roots. die beastie boys jetzt mal ausgenommen. und dann kommt herr west an und festigt mal wieder meinen glauben an das gute im hiphop. ich war ja schon skeptisch, was das wird, ein mc in dieser riesenhalle, aber, er war ja nicht allein da. zwei backgroundsänger (eine weiblich, der andere ein kerl), vier violinistinnen (!), zwei cellistinnen (!!) und eine harfenspielerin (!!!). und natürlich den unvermeidlichen dj, der hörte auf den namen a-trak und war wirklich gut.

die vor-acts habe ich arbeitstechnisch verpasst, und so ging es kurz nach neun los. mit schönem “touch the sky”-intro, und beim ersten track “diamonds from sierra leone” war die stimmung schon auf dem höhepunkt. der sound war exzellent, der bass vibrierte in den hosenbeinen, so soll es sein. und west gab den entertainer. mit ständig wechselndem outfit, coolen sonnenbrillen und mit hiphop-medleys (einmal new shit, einmal old school), die er selber rappte, souleinlagen seiner backgroundsänger, cuts vom dj und sogar einer eurythmics/verve-einlage der streichersektion. das ganze in respektabler länge und mit vorbildlichem körpereinsatz. mehr will ich gar nicht von einem konzert. einziger wermutstropfen – wie so oft – die preise: 40 euro für ne karte, 30 euro (!) für ein t-shirt.

zustand: nackenstarre
hörend: kanye west

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