Awesome Zurich, zweite Runde

Am Freitagabend hat das Zurich-Chapter der Awesome Foundation, von dem ich 1/10 bin, zum zweiten Mal 1.000 Franken vergeben. An ein awesomes Projekt, no strings attached. So läuft das bei der Awesome Foundation. Das Problem: Diesmal wars echt schwer, sich zwischen den drei Finalisten zu entscheiden.

Ralf wollte in Zürich nach Vorbild der Aktion von Improv Everywhere ein Podest aufstellen, von dem Passanten dann etwas Nettes heruntersagen sollten. Say Something Nice, eine herzige Idee für etwas mehr Wärme in der oft so distanzierten Stadt.

Anne ist Frisörin und hat festgestellt, dass es immer mehr Menschen gibt, die es sich nicht leisten können, zum Frisör zu gehen – oder die einfach nicht mobil genug sind. Deswegen schneidet Anne neben ihrem Job ehrenamtlich Haare. Herzerwärmend, wie Mit-Awesomler Moritz treffend sagte.

Bilal hat einen körperlich schwerbehinderten Bruder. Aus dieser Situation heraus ist Bilal zum Hacker geworden: Er möchte eine Talkbox so modifizieren, dass Menschen mit schweren körperlichen Einschränkungen wieder kommunizieren können. Ein Instrument als Sprechhilfe, geniale Idee!

Am Ende hat Anne das Rennen gemacht, nachdem wir circa 30 Minuten in der Kälte diskutiert haben. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Wer den Anderen beiden bei der Umsetzung ihrer Idee helfen möchte: Meldet euch, beide Kandidaten haben es verdient!

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