das ding mit der erwartung.

mit der erwartung ist das so ein ding. da wird eine band mit vorschusslorbeeren überhäuft, auch von mir, schließlich mag ich “whatever people say i am, that’s what i’m not”, das debütalbum der arctic monkeys, wirklich. es birgt gleich eine gute handvoll songperlen und verspricht eine recht solide halbwertzeit. und dann war ich gestern doch leicht enttäuscht, nach dem konzert der sheffielder jungs im postbahnhof. kurz wars, zu kurz. wenn man nur ein album hat, gut und schön, aber in ausverkauftem haus vor frenetisch feierndem publikum muss man schon ein paar asse im ärmel haben. zwei songs haben sie gespielt, die mir nicht bekannt waren, ich nehme an, b-seiten. das album haben sie nicht einmal komplett gespielt, zumindest das von mir heiß erwartete “riot van” hat gefehlt. und dass sie nach geschätzten vierzig minuten spielzeit nicht mal mehr zu einer zugabe heraus kamen, hat sicher viele enttäuscht. nicht, dass ich auf zugaben bestehen würde, aber soweit es keine bandpolitik ist, keine zugaben zu spielen, kann man sich ja wohl mal dazu herablassen. vor allem, wenn man, wie gesagt, dermaßen abgefeiert wird vom publikum. dazu kam eine nicht gerade ekstatische performance und auch sonst wenig interaktion mit dem publikum. etwas mehr witz hätte ich mir von den lads schon erwartet. genug der schachtelsätze. es war ok, aber mehr auch nicht.

zustand: wenigstens waren wir früh zuhause
hörend: mclusky – mcluskyism

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