Dalua Downhill, Pts. 1 – 5

Das hier ist was ganz Feines für den Samstagvormittag. Die Miniserie Dalua Downhill folgt dem brasilianischen Downhill-Skater Douglas “Dalua” Rodrigues da Silva während der 2010er Downhill-Saison auf dem Weg zum Weltcup-Titel. Ob das am Ende klappt, sei natürlich nicht verraten.

Warum man Dalua Downhill schauen sollte? Weil aus einer simplen Extremsport-Doku ein paar wunderschöne Filme über den Sport, die Konkurrenz unter Freunden und das Pro-sein in einem Sport, der eigentlich keine Gelder hat, herausgekommen ist.

Da ist zum Beispiel Daluas kanadischer Freund und Weltklassefahrer Kevin Reimer, der nur wegen Dalua portugiesisch lernt. Da sind schön eingefangene Ausritte in Europe, den Amerikas, Australien und Afrika, spannende Rennszenen genauso wie lässiges Freeriden. Da sind die Freundschaften und die nicht enden wollenden, aber immer aufrecht wirkenden Respektbekundungen, die man so wohl in kaum einem anderen Sport findet, auf jeden Fall nicht in den durchkommerzialisierten.

Ausserdem wird Dalua Vater, verletzt sich (mehrmals), hilft einem peruanischen Buben aus den Slums auf die Räder und wächst einem im Verlauf der Serie ziemlich ans Herz. Mein persönlicher Favorit ist Folge vier, in der es ausschliesslich um ein Rennen geht, die Teutonia in Brasilien. Besser hätte Hollywood das auch nicht hingekriegt.

via WirresWirken

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