was zum haare raufen.

ich hatte es ja schon beim werten kreuzblogger fast ungefragt aufgenommen, aber jetzt kam das erste beantwortungswürdige stöckchen vom toco geflogen. eine schwierige übung. here we go:

01. ein track … aus deiner frühesten kindheit!
gleich was schweres zum anfang. ich bin mit nena sozialisiert worden, und schäme mich deswegen bis heute nicht. aber das erste album von ihr ist 1983 rausgekommen, da war ich schon im schulalter. hm. der ententanz geht historisch noch weiter zurück, aber ist das ein lied? oder ein zustand? “da da da” von trio war 1982. habe mit meiner mutter telefoniert, sie meinte was von boney m. – “rivers of babylon”. (ich nehme das ernst hier.)

02. ein track … den du mit deiner (ersten) großen liebe assoziierst.
da ich davon ausgehe, dass damit eine auch erwiderte liebe gemeint ist, und nalini im kindergarten lieber david heiraten wollte (auch wenn ich bezweifle, dass sie das getan haben), muss ich the verve – “the drugs don’t work” wählen. gesungen im herbst 1997 auf nächtlichen spaziergängen durch steglitz. richard ashcroft war nie wieder so gut.

03. ein track … der dich an einen urlaub erinnert.
the darkness – “get your hands off my woman”. gekreischt wie mit eingeklemmten eiern zusammen mit andi in den schottischen highlands mai 2004. sehr zum leidwesen von j. und a.

04. ein track … von dem du in der öffentlichkeit eigentlich nicht so gerne zugeben möchtest, dass du ihn eigentlich ganz gerne magst.
nena? the darkness? reicht das noch nicht? nein? gut. obwohl ich sie jahrelang nicht mehr gehört habe, kann ich wohl roxette nicht wirklich schlecht finden. dazu waren sie zu sehr teil meiner (frühen) jugend. “ohne dich” von der münchener freiheit finde ich auch nicht schlecht, allerdings in der schrottgrenze-version. oh, und “hard core vibes” von dune. das war doch von dune, oder?

05. ein track … der dich – geplagt von liebeskummer – begleitet hat.
smashing pumpkins – “tales of a scorched earth”. einer der härtesten songs der pumpkins, oft gehört 1995/1996, allein und im dunkeln. letztendlich hat er geholfen.

06. ein track … den du in deinem leben vermutlich am häufigsten gehört hast.
hm. da ich die smashing pumpkins – mellon collie and the infinite sadness wirklich abartig oft gehört habe, dürfte das ein song hiervon sein. “1979″ vielleicht. oder “tonight, tonight”. ansonsten vielleicht radioheads “no surprises” und “karma police”. – itunes wird im moment vom brockdorff klang labor mit “frohe schritte” angeführt.

07. ein track … der dein liebstes instrumental ist.
smashing pumpkins – “mellon collie and the infinite sadness”. keine frage.

08. ein track … der eine deiner liebsten bands repräsentiert.
the mighty mighty bosstones – “the impression that i get”. wie haben wir geschwitzt.

09. ein track … in dem du dich selbst wiederfindest oder in dem du dich auf eine gewisse art und weise verstanden fühlst.
das ist sehr schwer. darüber habe ich mir nie wirklich gedanken gemacht. vielleicht placebo – “black eyed”.

10. ein track … der dich an eine spezielle begebenheit erinnert (& welche das ist).
don mclean – “american pie”. meine letzte nacht in den usa. ich fuhr mit drei freunden im schäbigsten auto der ostküste durch die gegend, jennifer und ich saßen hinten und haben händchen gehalten. mir war die ganze zeit zum heulen.

11. ein track … bei dem du am besten entspannen kannst.
beck – “lost cause”. am besten im zusammenhang mit der ganzen platte.

12. ein track … der für eine richtig gute zeit in deinem leben steht.
fünf sterne deluxe – “dein herz schlägt schneller”. wir waren jung und gingen auf die konzerte.

13. ein track … der momentan dein lieblingssong ist.
we are scientists – “nobody move, nobody get hurt”. this is the new shit.

14. ein track … den du einem besten freund widmen würdest.
da die meisten meiner freunde fußballfans sind, vermutlich serious drinking – “love on the terraces”.

15. ein track … bei dem du das gefühl hast, dass ihn außer dir niemand gerne hört.
hm. gibt’s den? ja, vielleicht “levva livet” von den oslo motherfuckers.

16. ein track … den du vor allem aufgrund seiner lyrics magst.
tocotronic – “aber hier leben, nein danke”. einfach weil er dafür steht, was deutsche bands können. korrekt sein, und gleichzeitig unglaublich poetisch.

17. ein track … der weder deutsch- noch englischsprachig ist und dir sehr gefällt.
les colocs – “je chante comme une casserole”. ein herrlich bescheuertes lied einer quebecer band.

18. ein track … bei dem du dich bestens abreagieren kannst.
soulfly – “seek’n'strike”. wenn’s mir danach nicht besser geht, hilft nur noch ein sandsack.

19. ein track … der auf deiner beerdigung gespielt werden sollte.
the smiths – “there’s a light that never goes out”, bitte. morrissey im weißen anzug singt und legt dabei gladiolen auf mein grab.

20. ein track … den du zu den besten aller zeiten rechnen würdest.
refused – “new noise”.

puh, leicht war das nicht. ich werfe das stöckchen weiter an andi, endi, torsun und an bronski. los, jungs.

zustand: augenschmerzen
hörend: mclusky – mcluskyism

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