Abart *1998 †2012

Im nächsten Jahr, das ist leider schon Gewissheit, schliesst das Zürcher Abart seine Pforten. For good. Der Club stand seit 1998 für musikalische Unterhaltung auf hohem Niveau, Freunde der Gitarrenmusik konnten dort über Jahre international renommierte Acts sehen. Ich selbst war auch einige Male dort, zuletzt glaub ich bei Sebadoh, aber auch an Primal Scream erinnere ich mich gern. Und daran, dass es immer, egal zu welcher Jahreszeit, unglaublich heiss dort war. Eine charmante Macke.

Im September 2012 ist nach vierzehn Jahren also Schluss, die Betreiber streichen die Segel, weil direkt nebenan ein neuer Wohnkomplex mit Luxuswohnungen gebaut wurde. Man könnte jetzt natürlich darüber sinnieren, ob es gut ist, quasi in vorauseilendem Gehorsam die Türen zuzumachen, aber die Betreiber wissen sicher, was sie tun. Ich sehe ja nicht hinter die Kulissen.

However, Fabio Carrabs, Michael Jud und Pascal Hächler von der HTW Chur haben eine herzerwärmende Kurzdoku namens “Abart *1998 ?2012” gedreht. Dort kommen Mitarbeiter und Freunde vom Abart zu Wort, der unerreichte Frank Turner spricht von der Bühne die richtigen Worte, und siehe da, es gibt sogar ein Abart-Baby!

6 Kommentare

  1. tolle doku. die richtigen worte von @fthc gabs allerdings ehrlich gesagt auch im postbahnhof. klar braucht der mann keinen gott, er kann ja auch so rock’n'roll predigen.

    … und ich hab noch immer nicht den club von innen gesehen :(

  2. aber hallo… aber es ist ein weiter und nicht gerade günstiger weg … preis-wert in jedem fall. kommt frankt turner nochmal? oder kettcar? das wär doch was. matze?

  3. mein weg in den ruin führt auf jeden fall über 2012… obs für die schweiz noch reicht … mal sehen.

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