That’s all folks, für ’11

Hach, 2011, du alte Scheisse, wo anfangen mit dir? Im April, wahrscheinlich. Berlin-Tempelhof, am Tag nach der re:publica, ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit, der den Rest des Jahres gehörig über den Haufen wirft. Ostern im Krankenhaus, danach Rollstuhl, Krücken, Schienen. Gehen lernen. Jetzt, achteinhalb Monate danach “nur” noch Physio und Krafttraining. Mit einem vorprogrammierten Jahresvorsatz für ’12: Mehr Sport. Ein bisschen, weil ich will, ganz viel, weil ich muss. Radsport soll es sein. Bietet sich ja an. Mutter nennt Rennrad fahren übrigens “Extremsport”. Ich hab ihr gesagt, dass ich auch immer nen Helm aufsetze.

Trotz des Beinbruchs war 2011 ein gutes Jahr. Auch wenn die Erwerbsarbeit immer noch unerfreulich viel meines Lebens bestimmt, so macht sie derzeit wenigstens Spass. Unser Baby joiz gedeiht so, wie wir es uns direkt nach Sendestart am 28. März nicht hätten träumen lassen. Mein kleines Team ist super, das grosse Team auch. Ich bin quasi back im Musikbiz, das geht schon klar.

A propos Musikbiz: Ein paar schöne Veröffentlichungen hatten wir mit PlusPlus Records dieses Jahr, “While you started a revolution, we started love”, das unglaublich passend betitelte Album von The Amber Unit, die “Sputnik”-EP von laFayette und die kleine Perle “Früener” von Octanone. Mit diesen Acts und den derzeitigen Wahlberlinern We Loyal gehen wir ins neue Jahr. Studiozeit ist hier und da schon gebucht, es wird bald ein Video geben, ich bin gespannt.

Jahrescharts gibts heuer übrigens keine, dafür war keine Zeit. Wichtig waren PJ, Apparat, Miles, Bowie, Robag und meine Musik-Pusher Ronny und die Stepkameraden. Konzerte dürfens nächstes Jahr wieder mehr sein, und ich muss mir hinter die Ohren schreiben, nie nie wieder ein Frank-Turner-Konzert zu verpassen.

Ansonsten feiere ich den Zusammenhalt von guten Freunden, die für einander da sind und im Frühjahr besonders auch für mich da waren. Ihr wisst, wer ihr seid. Danke.

Sonst? Mit dem gedruckten Input dieses Jahr war ich sehr zufrieden, die Jungle World bleibt eine Konstante, gefreut habe ich mich über die neue Tageswoche. In Buchform: Testcard, TC Boyle, Haruki Murakami, William Boyd, Torsun & Kulla und unzählige mehr.

Die Orte: Berlin, Hamburg, Basel, Lissabon, Madeira, Vierwaldstättersee, Montreux. Recht übersichtlich dieses Jahr.

Dieses Dingen hier hat sich übrigens trotz wenig Zeit weiterhin super entwickelt. Nicht, dass Klickzahlen ein Gradmesser sind, doch das Interesse lässt mich dabeibleiben. – Gespannt bin ich auch, wie sich dieses Seitenprojekt im nächsten Jahr entwickelt. Noch ist es etwas phlegmatisch.

Also. Jetzt haut ab und besauft euch. Guten Rutsch!

Jahresrückblicke früher: 2010, 2009, 2008, 2007, 2005 I, 2005 II.

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