berlin, erste woche

wie angekündigt blogge ich noch weniger. dabei war die woche durchaus ereignisreich, auch wenn vieles davon nicht unbedingt blogwürdig ist. bzw. einfach nicht so super interessant sein dürfte. deshalb jetzt und hier auch nur ein kurzer stenobericht. – der kurs ist gut, ich habe das gefühl, viel zu lernen, vor allem viel handwerk, das ich nicht unbedingt für meine momentane arbeit brauche, aber sicherlich einmal im laufe meines hoffentlich langen journalistenlebens zu würdigen weiß. die erste woche an der journalistenschule der evangelischen medienakademie stand unter dem stern der recherche, für mich war vor allem der gestrige freitag, der der online-recherche gewidmet war, interessant. die dozenten machten bis jetzt durchweg einen kompetenten eindruck, allesamt damen und herren aus der praxis, frank brendel für recherche allgemein, silke lambeck für portraits, cornelia gerlach für reportagen und matthias spielkamp für online-recherche. die kollegen kursteilnehmerInnen (bis auf einem von einem Anzeigenblatt, einer vom amnesty-mitglieder-journal und mir alles vertreter von tageszeitungen) erscheinen ausnahmslos sympathisch, ich hätte es sicherlich schlechter treffen können. die tatsache, dass wir acht stunden seminar am tag haben und die informationsdichte doch recht hoch ist, erschöpfen mich durchaus, so dass ich an einem ruhigen samstagabend in kreuzberg nicht wirklich etwas auszusetzen habe.

im mommsenstadion war ich derweil gleich zweimal, unter der woche bereits zum fantreff, gestern dann zum 1:0-sieg der borussia gegen preussen. neben tristem oberligafussball unter regenschweren wolken gabs das ein oder andere bier mit freunden, das natürlich eine sehr angenehme aufgabe. heute dann ein ausgedehnter shoppingrundgang mit lena in sachen musike (erstanden hab ich endlich die “fuckin a” der unbeschreiblichen thermals, ein mixalbum von black strobe und eine single von justice) und stylertum (neue jeans trage ich jetzt auch). goose heute abend lasse ich bewusst sausen, dann ist meine erste woche schon vorbei. ich verabschiede mich mit großer dankbarkeit von meinen ersten gastgebern und ziehe weiter in den p’berg, wo es am montag zur hoffentlich großen odi-reunion kommen wird. das sollte ein spaß werden.

fotos gibts leider momentan nicht, weil meine kamera scheinbar komplett im arsch ist, spenden für eine digitale spiegelreflex nehme ich gerne an. einfach eine mail an mich.

bauch: berlin love!
ohr: justice vs. simian – we are your friends

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