freitag rekapituliert.

das erste wochenende in freiheit nach vier monaten diplomknast war ja nicht gerade ereignisarm. freitag gegen halb sieben kam herr endemann vorbei und fand mich mitten im platten auswählen. ich hatte mich ja eher auf die geschwister punk und rock eingestellt, aber heute sollte was anderes ziehen. mit einem haufen digitalisiertem lärm auf dem rücken gings per ring in den osten. beim falafelmann herr endemanns vertrauen noch schnell einen schawarmateller to go gebrandschatzt und auf in die wohnung vom e., seine platten einsammeln. von dort über die frankfurter in nordfriedrichshainer territorium, wo uns ein gähnend leerer waf-salon empfing. es war ja noch früh, aber auf grund der absage der leipziger (die eigentlich dem spiel der lila-weißen gegen union beiwohnen und danach mit uns den sieg feiern wollten, und auf grund der spielabsage doch beschlossen hatten, zu hause zu bleiben) hatten wir die befürchtung, dass der abend eher mau werden würde. how wrong could we be. als gegen elf 20 meter breit ihre ersten takte rausließen, war der laden gerammelt voll.

leider waren die cops nicht zum zuhören gekommen, die nach ca. 20 minuten vor der tür standen. nach kurzer diskussion androhung konzertbeendender maßnahmen spielten 20mb leiser weiter, auch die soundentfaltung der leipziger max power wurde aus angst vor dem abrupten partyende phontechnisch beschnitten. schade, beide bands hatten einen guten sound. 20mb mehr rock, max power mehr punk. – komischerweise konnten wir beim auflegen die lautstärke wieder hochfahren, ohne dass sich noch einmal jemand beschwerte. nachdem felix und ich eine weile punkrockklassiker auf plattentellern und in cd-spielern kredenzt hatten, enterte endi die bühne und switchte locker auf elektro, und von da an war die tanzstunde eröffnet.

die leute haben sich von endis mashup-elektroclash-elektropop-mixtur gut bewegt gefühlt und haben länger durchgehalten, als ich es ihnen bei den im wafsalon herrschenden temperaturen und sauerstoffgehalt zugetraut hätte. bis drei uhr ging es gut und steil nach vorne, von hinter den plattentellern eine wonne anzusehen. note to self: mehr elektro einpacken beim nächsten mal, und mehr hiphop! es gibt halt doch dinge, die gehen immer.

ich hab das tanzen dann mit einer weiteren runde punkrock abrupt beendet, so dass wir uns gegen fünf so langsam auf den heimweg machen konnten. trotz der widrigen umstände (luft, temperatur, widerspänstige dvd-player) war das ganze ein riesensspaß und sollte schnellstmöglich tradition werden. nur werbung für tebe haben wir kaum gemacht, ich konnte noch zwei jungs von der turbojugend bruce lee sein grab davon überzeugen, doch mal am eichkamp vorbei zu schauen. naja. eigentlich wollten sie sowieso schon immer mal kommen.

und für alle, die nicht da waren: selbst schuld.

zustand: time on my hand.
hörend: alles mögliche durcheinander

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