That’s all folks, für ’12!

Und schon wieder ist so ein Jahr vorbei – diesmal auf den letzten Drücker dieses: Oh shit, ich muss noch einen Jahresrückblick schreiben. Dabei weiss ich gar nicht, was ich gross erzählen soll. 2012 war eines dieser Jahre, das sich an einem vorbeischleicht und dann plötzlich vorbei ist – und wenn man zurückdenkt, ist man etwas ratlos was man jetzt davon halten soll. Ich glaube, es war ein gutes Jahr.

joiz haben wir zusammen ein gutes Stück vorangebracht dieses Jahr – es war viel Arbeit, aber Arbeit, die sich gelohnt haben soll und die ich meistens auch gerne gemacht habe. Im Büro, auf den Festivals, an verschiedenen Anlässen – Konzerte, Award-Shows, ESC-Vorausscheidungen, abwechslungsreich war das schon. Und 2013 warten noch ein paar schöne Sachen von joiz-Seite auf mich, uns, euch.

Um PlusPlus Records war es etwas ruhiger dieses Jahr, genau genommen war da nur so wirklich die laFayette-EP “Mahogany”, die dafür umso mehr. Musik hat dieses Jahr wie sonst auch eine grosse Rolle gespielt, nicht zuletzt wegen der Arbeit bei joiz. Einige gute Sachen habe ich hier gesehen, gehört habe ich in der Hauptsache elektronische Musik im Mix. Von daher ist es recht schwer, Album- oder gar Track-Charts zu erstellen. Bei laut.de habe ich eine Top 15 abgeliefert, in den Top 3 waren eine EP (Burial – Kindred) und zwei Alben, die unterschiedlicher kaum sein könnten (Future of the Left – The Plot against Common Sense & Christian Löfflers A Forest). 2013 freue ich mich erstmal auf Tocotronic, live und auf Platte. Das Konzerthighlight des vergangenen Jahres war wohl Refused. Alte Helden, endlich mal live gesehen.

Gelesen hab ich wieder viel Gutes, bin endlich mit TC Boyle durch, Murakami bin ich ein gutes Stück weitergekommen, mit Markus Werner bin ich erstmal fertig. Für Empfehlungen bin ich natürlich immer offen.

Orte 2012: Innsbruck (inklusive guter Begegnung), Berlin, Schottland, Santorin, und hier und da in der Schweiz. Nächstes Jahr sollte es wieder mehr Getaways geben. Grundsätzlich mehr rauskommen, mehr Orte, aber auch mehr Kultur.

Und zuletzt war dann ja noch dieses Baby hier. Zum Bloggen bin ich gar nicht so viel gekommen, zumindest nicht so viel, wie ich wollte. So wird es wohl auch weitergehen, erstmal. Impulsiv, schubweise, mal ganz wenig, dann ganz viel. Ich hab im Moment keine Zeit, mir gross Gedanken darum zu machen. Auch wenn ich es wohl mal sollte. Aber ich freue mich natürlich, dass es immer noch Leute gibt, die sich den Scheiss hier ansehen. In diesem Sinne: Danke für die Aufmerksamkeit und habt einen guten Start ins 2013.

P.S.: Zwei wichtige Sachen habe ich natürlich vergessen, auf die ich mich auch 2013 freue – die Awesome Foundation Zürich und das nur so halb dazugehörige Awesome Beer (wo sich einmal im Monat awesome Menschen aus Zürich und der Schweiz treffen).

Jahresrückblicke früher: 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2005 I, 2005 II.

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