roggenroll-geburtstagsfeier.

die jungs von der visions wissen, wie man runde geburtstage zu feiern hat. mit drei konzertveranstaltungen an diesem wochenende feierten die jungs und mädels von dortmunds finest gitarrenmusikmagazin sich selbst und seine leser. mit einigermaßen korrektem lineup machten sie am freitag auch in der berliner columbiahalle halt, um die geburtstagskerzen und sich selbst die lichter auszublasen.

die opener position hat in jeder der drei städten eine andere deutsche gitarrenhoffnung übernommen, leider waren es in berlin die in meinen augen eher unbedeutenden madsen. performance-mäßig ganz ok machte sich deren sänger sebastian auch gleich zum löffel, als er die vielen turbojugendkuttenträger im publikum sah und meinte, die wären ja wohl wegen der letzten band des abends da (das waren aber leider mando diao. ich glaube deren fans tragen lederjacken.).

aber egal, dredg als erste band des festen lineups überzeugten mich schon eher. ich hatte sie noch nicht gesehen und kannte auch nur zwei drei songs, sicher eine band, die in einem kleinen club sehr gut funktionieren kann.

den alten herren von the soundtrack of our lives konnte ich dann leider nicht so viel abgewinnen. ihr sound ist zwar ganz nett, aber vielleicht doch eher was fürs wohnzimmer. aber freundlich waren sie.

und nicht so furchtbar poserig wie life of agony, über die ich mir nicht wirklich ein urteil erlauben kann, aber endi als alter fan war glaub ich ziemlich enttäuscht. vom hocker gerissen hat es mich nicht wirklich.

warum auch? dafür waren ja turbonegro zuständig, und das haben sie dann auch ordentlich getan. ist schon der hammer, was die immer aus dem ärmel schütteln. sie haben mit “deathtime” sogar ne ganz olle kamelle rausgeholt, und sie haben nicht “(i got) erection” gespielt! hach, herrlich war das. nach dem gig hab ich den flyscher von der tj potsdam an der bar geherzt, sorry, ich hab keine ahnung mehr, was du mir ins ohr gelallt hast …


der euroboy.

von mando diao haben wir noch 20 minuten gesehen, dann hat’s gereicht. die sind nach wie vor nicht in der lage, schlechte gigs zu spielen. sicher eine der besten live-bands, die es im moment gibt. hoffe, die festivals in stuttgart (oli?) und köln waren ähnlich gut.


mando diao. (fotos von jörn, geschossen am 12.05. im huxleys und am 13.03. in der columbiahalle.)

zustand: verschnupft
hörend: dredg

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