we are cold, we have no beer, and it is abstiegskampf this year.

der doughnut boy fasste es gestern ganz gut zusammen und sorgte mit obenstehendem spruch für den einzigen schmunzler des nachmittags. denn was der beste verein der welt da gestern im katzbachstadion geboten hat, war wirklich wirklich haarsträubend. grade deswegen haarsträubend, weil die mannschaft gar nicht so schlecht gespielt hat, und es trotzdem mal wieder schaffte, drei punkte zu lassen. in den letzten jahren war eine reise nach kreuzberg immer recht entspannt, kein stress mit nazis oder cops, dazu relativ sichere drei punkte. nicht so gestern. die elf jungs in lila-weiß scheinen im moment das toreschießen echt verlernt zu haben (sorry, wenn ich mich in diesem posting ein wenig auf schweinderl-verdächtige rhetorik zurückziehe, aber mir fällt einfach nix besseres ein). selbst bei spielerischer überlegenheit kommt nix rechnerisch feststellbares zustande. die mannschaft scheint ohne seele und ohne feuer zu spielen. wer das zu verantworten hat? keine ahnung, aber es scheint darauf hinauszulaufen, dass ronny maschke (der neue sportliche leiter) dran glauben muss. ich weiß nicht, ob das richtig ist, reihe mich momentan aber in die reihe der ratlosen, bewegung fordernden fans ein. also: maschke raus! was gestern war, ist schnell erzählt: ordentliche erste halbzeit, kurz vor ende die erste gelb-rot (dummheit), in der 2. hz noch eine (auch wegen dummheit), dann rot für goalie hampf (unberechtigt), elfmeter für türkiyem, 0:1, danach bei 8 gegen 11 noch zwei weitere treffer. dazu pilsator und sucuk im brot. wenigstens das war gut.

zustand: no hope
hörend: the gecko brothers

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