the great american saga

i need a saga! dachte ich mir, und so landete ich endlich mal wieder auf einem konzert (dank s. von der plattenfirma, die mich gestern abend leider auch von ihrer entlassung unterrichten musste. kopf hoch!). doppelte premiere, denn noch nie war ich in der passionskirche, und schon gar nicht auf einem “rock”-konzert in einer kirche.
sufjan stevens, der sich doch nicht, wie zuerst gedacht, safdschän ausspricht sondern in der tat suhfian, und über den die werte kollegin fromm kürzlich schrieb: “dieser mann ist ein verdammtes orchester!” präsentierte zusammen mit seinen illinoisemakers sein aktuelles album “come on feel the illinoise”.

der sufjan.


die illinoisemakers, gestern in leicht geänderter besetzung anwesend.

wer mit sufjan nicht vertraut ist: er macht indie/singersongwriter-mucke und hat sich zur wahnwitzigen aufgabe gemacht, ein konzeptalbum zu jedem der 50 us-bundesstaaten zu veröffentlichen. den anfang hat er mit seinem heimatstaat michigan gemacht (“greetings from michigan”), um jetzt illinois abzuhandeln. er hat also noch ne ganze menge vor. ermüdungserscheinungen hat er gestern abend nicht gezeigt, die solide performance wurde immer wieder aufgepeppt von lustig-karikierenden cheers zu den verschiedenen illinoiseschen städten. allesamt multiinstrumentalisten, gab es ein stetiges gewusel auf der bühne. sie haben zwar nicht außergewöhnlich lange gespielt, aber durch die fülle an sound fiel das gar nicht weiter auf. – das rauchverbot in der kirche war auch angenehm, ebenso wie die lautstärke (oh gott, ich werde alt!). ein prima konzert und ich hab wieder ein t-shirt mehr im schrank liegen.

(fotos gestohlen und gerannt von tarja turunen und gapers block.)

zustand: erkältet, mist.
hörend: chikinki

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