Derbes Video zu Röyksopps “The Drug”, erste Single aus dem kommenden Album “Senior”. Drei Mädels in Achtziger-Retro-Schick laufen durch eine postapokalyptische Stadtlandschaft – der Clip ist passend “Etter Oprøret”, nach dem Aufstand, benannt. Allerlei Unappetitliches gibt es dann auch zu sehen: Kaputte Menschen, einen halbverwesten Schafskopf und einen Hund, der einen menschlichen Schädel ausleckt.
Der Track selbst hingegen schürt die Vorfreude auf “Senior”, das vierte Album der Norweger. Atmosphärisch, mit einem Hauch Düsternis und flockigen Beats ausgestattet, könnte das tatsächlich der Vorbote eines guten Albums sein.
Ambient ist ja sonst nicht so mein Ding, aber wenns in die Richtung von Sensual. geht und mit derart artsy Visuals verpackt ist: Prima. (Via Stepcamera.)
Zum Sonntagabend vier Hörbefehle, die euch durch die nächste Woche tragen sollen. Zum Einen wäre da der “War of the Worlds”-Dubstep-Mix (leider nur zum Anhören), der vor ein paar Tagen schon durch sämtliche Blogs ging. Wenn sowas passiert, reagier ich ja erstmal eher ablehnend, aber Heidewitzka, was ist das für ein Teil! Da wird H.G. Wells “War of the Worlds” in einer alten Hörspielversion mit stimmungsmäßig gut angepasstem Dubstep unterlegt. Eine Stunde pures Hörvergnügen, verbrochen hats Niels Jansen aka erwtenpeller.
Modeselektor haben einen Podcast für die Clubberia aufgenommen. Ziemlich deep geht der Dampfer, mit steppigem Zeug verschiedener Spielart und ebenso tiefem House. Sweet! Den Download gibts hier, ansonsten gerne auch gleich anhören.
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Der stets geschmackssichere Kukidenta von Stepcamera hat nicht nur auf Modeselektor hingewiesen, sondern auch auf den Dub-undwerweißwasnichtnochallesfür-Step-Mix von einem gewissen Rockwell für Data Transmission hingewiesen. Lässt sich durchaus hören! Direkt-Download gibts hier.
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The World’s Best Ever, die jede Woche einen gastkuratierten Mix ins Netz stellen, haben diese Woche den eines gewissen Wally Krantz veröffentlicht. Ich habe keine Ahnung, wer der Typ ist, aber der Mix besteht eigentlich aus nix anderem als Old-School Pop und Rock und ist grade deswegen ziemlich geil. Tracklist und Download bei TWBE.
Ich bin grade sehr geflasht von dem hervorragenden Mix, den Ronny drüben bei sich Zuhause gepostet hat. Genau die richtige Mischung für gloomy Sonntagabende. Musik, zu der schwerer Rotwein und sentimentale Stimmung besser passt als Gin Tonic und Dancen. Muss ja auch mal sein. (Ich erlaube mir, die Tracklist von ihm zu klauen.)
1. Boards Of Canada – From One Source All Things Depend
2. Unkle – I Need Something Strong
3. Carbon Based Lifeforms – Abiogenesis
4. Minilogue – Six Arms and One Leg
5. a. Swod – I think He Was A Journalist
b. Boards Of Canada – A Is To B As B Is To C
6. Tripswitch – Strange Parallels
7. Peter Benisch – Waiting For Snow part 3
8. Boards Of Canada – Music Is Math
9. Yagya – Rigning Fimm
10. Dousk – Anagram
11. Trifonic – Parks On Fire
12. Trentemoller – Take Me Into Your Skin
13. Murcof – Reflejo
14. Kosi – Estrella
15. Lawrence – Winter Green
16. Autechre – 444
17. Freescha – Moving
18. Ulrich Schnauss – Shine (Mint Remix)
19. a. Near The Parenthesis – Empty Square
b. Last days – Leaving Home
20. Robert Babicz – Flower of Life
Wenn das mal keine Vorschusslorbeeren sind: 78s-Kollege und Namensvetter Menzl überschlug sich gestern vor Begeisterung. “Mein Begeisterungsbarometer ist wegen der Basler Band We Loyal kurzerhand geborsten.” Nicht zu unrecht! Ich hatte ja schon im Herbst das Vergnügen, Sandro, Ben und Fabian live zu erleben, als ich mit Mañana im Herbst 09 auf Deutschland-Tour war.
Und jetzt also die erste EP. “Obstacles” zeigt We Loyals Schokoladenseiten: Tanzbarkeit, eine gewisse Deepness in Musik und Text, irgendwo zwischen dunklem Postpunk à la Joy Division, verträumter Phantom/Ghost-Melancholie und modernem Electro-Pop aus dem Hause DFA. Böse Zungen stoßen sich am “etwas dünnen” Gesang, aber ich sag mal: Das wird schon noch! Ab dem 12. Februar gibt es die EP, die Scheibe kann man jetzt schon im 78s-Soundsystem vorhören – ebenso wie einige Remixe (hinter JJJK verbergen sich Jenny und Jan von Mañana). Am gleichen Tag ist übrigens auch Plattentaufe mit laFayette in Basel.
Mein Leipziger Lieblings-Kollege Jörn aka Kukidenta hatte es mir Ende vergangenen Jahres schon mal angedeutet, seit dem 09. Januar ist das Blog-Projekt Stepcamera online. Zusammen mit dem Kollegen Millejano (und offensichtlich den weiteren Co-Bloggern Mr. Unbenannt und Shortee) schreibt er über Elektronika im weitesten Sinne. Gern mit Breakbeats, gerne Dubstep und Artverwandtes. Nach gut einem Monat wage ich zu sagen: Das könnte eine sehr hochwertige Quelle für Freunde von tanzbaren Tunes werden! Dig it!
Vom Vintage-Porno-Video zu Massive Attacks “Paradise Circus” hatte ich es ja an anderer Stelle schon mal. Jetzt sorgt der Gui-Boratto-Remix für orgiastische Begeisterungsspasmen. Dance, sucker!