Merely Thinking

Artikel-Schlagworte: „Medien“

8. Februar 2010

Sportlich harte Moment aus den Superbowl Ads

Montag, 8. Februar 2010

Den/Die/Das Superbowl schau ich ja schon seit einigen Jahren nicht mehr, in Erinnerung geblieben ist mir, dass die besten Werbespots des US-Fernseh-Jahres in dieser Nacht laufen. Ein gewisser whirled hat die Spots auf ihre Essenz eingedampft. Die Gewalt. Der schöne Google-Spot ist natürlich nicht dabei.

(Via BoingBoing.)

–Update–
Bei Slate schreibt Seth Stevenson sehr kurzweillig über alle Superbowl-Ads. Das meiste war wohl ziemlicher Rotz, mit wenigen Ausnahmen. Google zum Beispiel, diesen Spot dürften die meisten bereits gesehen haben:

Ad Report Card has long considered the melding of practical sales pitch with uplifting emotion the holy grail of advertising, and here’s a prime example. Frankly, I’m getting a little of sick of Google doing everything right.

19. Dezember 2009

Dig!

Samstag, 19. Dezember 2009
11. November 2009

Dig!

Mittwoch, 11. November 2009
4. November 2009

Dig!

Mittwoch, 4. November 2009
28. Oktober 2009

Eclectic Method Kurzdoku

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Die großartigen Videomasher von Eclectic Method hatte ich ja schon öfter, hier eine Kurzdoku über die drei elektronischen Superhelden. Die würd ich ja schon gerne mal live sehen.

(Via Nerdcore.)

3. Oktober 2009

Dig!

Samstag, 3. Oktober 2009
6. September 2009

Dig!

Sonntag, 6. September 2009
21. Juli 2009

Spannende Einblicke in die iranische Protestszene

Dienstag, 21. Juli 2009

Die englische Ausgabe von Al Jazeera hat in seiner Sendung “People & Power” eine wirklich sehr spannende, mitunter erschreckende und aufhellende gut 24-minütige Doku-Reportage der französischen Journalistin Manon Loizeau ausgestrahlt. Man kann den Mut und die Verzweiflung und die Angst förmlich greifen. Ein must see.

(Via Free Iran Now.)

8. April 2009

Mashup-Wahnsinn von Eclectic Method

Mittwoch, 8. April 2009

René hatte es bei Nerdcore schon vor einigen Wochen, aber ich muss mich seinem Befehl mit Nachdruck anschließen: Seht euch alle Videos von Eclectic Method an! Die drei Londoner Jonny Wilson, Ian Edgar und Geoff Gamlen mashen nicht nur durchaus hörbar, sondern bieten dazu auch den visuellen Hochgenuss. Eyecandy für Schnipsel-Nerds.

11. März 2009

Winnenden und das Netz

Mittwoch, 11. März 2009

Als ich heute morgen auf der Arbeit den Rechner angestellt habe, erfuhr ich als erstes vom Amoklauf in Geneva, Alabama. Eine meiner Anlaufstationen beim morgendlichen Netzrundgang ist natürlich auch Spiegel Online. Schon hier deutete sich die Geschwindigkeitsmanie an, mit der im Laufe des Tages Meldungen rausgehen würden. Um ganz vorne mit dabei zu sein, hatte wohl irgendein Spiegelredakteur/-volontär/-praktikant schnell etwas zusammengeschlurt, heraus kam unter anderem die leicht abseitige Feststellung, in den USA käme es “immer wieder zu spektakulären Amokläufen”. Das ist jetzt nicht unbedingt das Adjektiv, das ich verwendet hätte. Es war dann später auch verschwunden.

Als dann gegen Mittag (war das gegen Mittag?) die ersten Meldungen aus Winnenden kamen, hatten alle im Büro SpOn an, wahlweise auch die Homepage des Zürcher Tagesanzeiger. Gleichzeitig hat jeder seine Tweetfeeds verfolgt. Ich habe bei mir selbst festgestellt, dass die kritischen Konsumenten der Onlinemedien diejenigen sind, die gleichzeitig verantwortlich sind für das Übel, das man ihnen nachsagt. Obwohl wir auf der einen Seite auf fundierte Berichterstattung und anspruchsvoll geschriebene Artikel bestehen, möchten wir quasi im Twittertempo, der wohl größtmöglichen Onlinegeschwindigkeit zur Zeit, informiert werden.

Die Medienmacher erkennen das natürlich und wollen sich mit der abschließenden Meldung zum Thema Amoklauf in Winnenden übertrumpfen: “Täter gefasst!” – “Täter der Polizei entwischt” – “Amokläufer tot?” – Amokläufer von Winnenden tot” hieß es dann im Laufe der Stunden. Die Journalisten schossen schneller als der dpa-Ticker Informationen ausspuckte und spekulierten wild in die schwäbische Landschaft hinein. Da kommen dann so unfreiwillig unkomische Formulierungen wie die von N-TV heraus, Winnenden hätte xx-Tausend Einwohner und ein paar Zerquetschte. Oder Focus, der unfreiwillig komisch beobachtet, wie Einsatzwagen an Online-Reportern vorbeischießen. Das hätte auch ins Auge gehen können.

Und wie sehr die alten Medien immer noch nicht mit dem Internet und den neuen Medien umgehen können, zeigt die Mitarbeiterin von CNN in London, die auf deutsch und englisch und offensichtlich wenig erfolgreich via Twitter auf Augenzeugensuche geht. Was ist eigentlich aus der Medienpartnerschaft mit N-TV geworden bei CNN? Hätte man sich nicht da bedienen können? Twitter hat für mich dennoch heute noch nicht den traditionellen Medien den Rang abgelaufen – um sieben habe ich “heute” gesehen, natürlich emotional überladen. Aber zum Glück gibts morgen ja noch eine Zeitung.

(Ich hätte hier gerne mehr verlinkt, aber mir sind einzelne Tweets entfallen und auch die sich ständig verändernden Überschriften waren nicht wirklich gut zu dokumentieren.)